Klinische Hypnose


Was ist Hypnose?

Hypnose ist kein Schlaf, sondern ein besonderer Zustand zwischen Wachsein und Schlaf, in dem Körper und Geist tief entspannt und gleichzeitig konzentriert sind. Viele Menschen kennen ein ähnliches Erleben aus dem Alltag, etwa beim Tagträumen, beim Lesen eines spannenden Buches, beim Fahren der immer gleichen Strecke oder kurz vor dem Einschlafen.

In der hypnotischen Trance richtet sich die Aufmerksamkeit stärker nach innen, während äußere Reize in den Hintergrund treten. Die innere Wahrnehmung, Phantasie und Kreativität werden lebendiger und innere Bilder, Erinnerungen und Gedanken können besonders leicht auftauchen.

Auch körperlich zeigt sich dieser Zustand: Atmung und Herzschlag werden ruhiger, Muskelspannung und Blutdruck sinken, die Gefäße erweitern sich und der Stresshormonspiegel geht zurück. Das Gehirn arbeitet vor allem im sogenannten Alpha Frequenzbereich, einem entspannten, gleichzeitig wachen Zustand, den der Körper von Natur aus gut kennt.

Diese Form der „Alltagstrance“ wird in der therapeutischen Hypnose gezielt genutzt, um seelische und körperliche Themen zu bearbeiten und Lösungen zu fördern. So entsteht ein geschützter innerer Raum, in dem Veränderung, Heilung und persönliche Entwicklung unterstützt werden können.

Je nach Veränderungswunsch reicht eine Hypnose von einer reinen Suggestionstherapie bis hin zur Behandlung von tief verankerten Emotionen in der Regressionstherapie - auch in der Trancetiefe gibt es Unterschiede.